Konfi-Camp 2014

„Du Glückspilz“ – erstes Distrikts-Konfi-Camp auf dem Rappenhof

Echte Glückspilze – das waren die sechzig Konfirmandinnen und Konfirmanden, die beim ersten Konfi-Camp des Distrikts Schwäbischer Wald auf dem CircArtiv Hof, dem Rappenhof, bei Gschwend mit dabei waren.

Nachdem das Konfi-Camp, das das evangelische Jugendwerk für den Kirchenbezirk Schwäbisch Gmünd in den letzten Jahren veranstaltete mangels Interesse bei den Kirchengemeinden nicht zustande kam, haben sich die fünf Kirchengemeinden des Distrikts Schwäbischer Wald entschlossen, in diesem Jahr ein eigenes Konfi-Camp durchzuführen.

Eine geeignete Unterkunft für das gemeinsame Wochenende aller Konfirmanden wurde auf dem CircArtive Hof gefunden. Dieser bot mit seinen Ferienhäuschen eine ideale Unterkunft und eröffnete durch seine zahlreiche Veranstaltungsräume und Spielgelegenheiten im Freien und seine hervorragende Verpflegung der Gruppe einen idealen Rahmen.

Ebenso nutzen die Jugendlicher gerne das Angebot des Circus Pimparello Teams, das sie in Schnupperworkshops im Jonglieren und Artistik in die Zirkuswelt mit hinein nahm.

Die Mitarbeitenden aus den Distriktsgemeinden wurden bei der Programmgestaltung tatkräftig von einem Mitarbeiterteam des evangelischen Jugendwerks unterstützt, die zusammen mit der Gruppe einen fröhlichen Begrüßungsabend, einen Stationenlauf mit zahlreichen Herausforderungen an Fitness, Geschicklichkeit und Grips durchführten und den Gottesdienst mit ihre Band fetzig mitgestalteten.

Als Roter Faden zog sich die Jahreslosung 2014 aus der Bibel durch das Wochenende:

„Gott nahe zu sein, ist mein Glück.“


Dazu machten sich die einzelnen Konfirmanden mit ihren Pfarrern in zwei Morgenrunden eigene Gedanken und wurden ermutig, ein Leben mit Gott an der Seite zu führen: „In Gottes Nähe weiß ich mich angenommen wie ich bin und das ist bedeutet Glück für mich.“

Diese Erfahrung gab eine Mitarbeiterin des Jugendwerks an alle weiter. Und somit fuhren die begeisterten und etwas erschöpften Beteiligten als echte Glückspilze wieder nach Hause. Die Veranstalter zogen ein durchweg positives Fazit und möchten im nächsten Jahr die gelungene Kooperation mit einem weiteren Konfi-Camp fortsetzen. Zum Glück!

Handy - Sammelaktion!

Handy - Segen oder Fluch?

Dies war die große Sammelaktion des letzten Konfirmanden-Jahrgangs. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Konfirmanden sammelten alte Handys

Immer neuere Handy-Modelle erobern den Markt, während ausgediente Mobiltelefone in der Schublade verschwinden. Doch die kleinen Geräte enthalten Rohstoffe aus Bürgerkriegsregionen, wo sie unter lebensbedrohlichen Bedingungen gefördert werden. Zudem werden sie in einigen Ländern Asiens unter zum Teil menschenunwürdigen Umständen hergestellt.

Die Konfirmandinnen und Konfirmanden der Kirchengemeinden Ruppertshofen und Täferrot haben sich auf ihrer Freizeit mit dieser Problematik beschäftigt und beteiligen sich deshalb an einer Handysammelaktion, bei der alte, nicht mehr gerauchte Mobiltelefone – auch nebst Ladegeräte – eingesammelt werden.

Die Handysammelaktion hat das Difäm (Deutsches Institut für ärzliche Mission), das Zentrum für Entwicklungsbezogene Bildung (ZEB) des Dienstes für Mission, Ökumene und Entwicklung (DIMOE) Stuttgart und das Entwicklungspädagogische Informationszentrum (Epiz) Reutlingen ins Leben gerufen, um auf die Missstände aufmerksam machen und den Zusammenhang zwischen Rohstoffen wie Coltan und einem Krieg aufzeigen, wie er seit Jahren im Kongo geführt wird. Die Organisatoren fordern mit Prof. Dr. Herta Däubler-Gmelin, Justizministerin a.D. und Schirmherrin der Handy-Aktion, transparente Lieferstrukturen sowie die Zertifizierung des Abbaus und der Verarbeitung der Rohstoffe, um die Arbeits- und Lebensbedingungen bei der Rohstoffgewinnung und -verarbeitung zu verbessern.

Helfen Sie uns – Die Altgeräte werden entweder weiterverkauft oder einem geordneten Recycling zugeführt.

Der Erlös der Handysammlung fließt in die gemeinsame Gesundheitsarbeit des Difäm und der evangelischen Kirche im Kongo, die für viele Menschen in der Krisenregion die einzige Möglichkeit einer Gesundheitsversorgung bietet. Das Difäm stattet dort Gesundheitsstationen mit Medikamenten und medizinischen Geräten aus, bildet Fachpersonal aus und engagiert sich für die betroffenen Frauen.

Und so läuft die Aktion:

Die Konfirmandinnen und Konfirmanden haben Sammelkartons erstellt, mit der sie in ihrem Umfeld um die Spende von alten Handys bitten. Ebenso werden Sammelkartons im Evangelischen Pfarrhaus in Ruppertshofen und Täferrot sowie an öffentlichen Stellen in beiden Orten aufgestellt werden, bei denen Sie die Geräte abgeben können, die bis zur Weiterleitung sicher verwahrt werden.

Beim Präsentationsgottesdienst der Konfirmanden am 04. Mai in Tonolzbronn, bzw. beim Abendmahlsgottesdienst der Konfirmanden am 24. Mai in Täferrot, werden alle ausgebrauchten Mobiltelefone eingesammelt und an eine zentrale Sammelstelle geschickt.

Nähere Informationen zur Handysammelaktion finden Sie auch im Internet bei Difäm.