Konfi-Camp 2015

Das Wochenende vom 13. bis 15. März 2015 verbrachten die Konfis im Forsthaus Ebersberg.

Nachdem am Freitag die Zimmer bezogen wurden, aßen alle gemeinsam Pizza und verglichen beim Quizabend Wer wird Millionär? ihr Wissen über Jesus Christus. Mit Nachtwanderung und Abendgebet ging der erste Tag zu Ende.

Am nächsten Morgen setzten sich die Konfis mit dem Thema der Freizeit auseinander, dem Abendmahl. Dann stand die Teilnahme am Gmünder Stadtlauf auf dem Programm: Pfarrer Schiek verkündete schon zuvor, alle seien Sieger und so fuhren die Konfis einigermaßen erschöpft, aber erfolgreich zurück nach Ebersberg.

Hier wartete nun nicht nur Kuchen auf die Konfis, sondern auch das große Abendmahlsspiel. In Gruppen sollte ein Abendmahlsgottesdienst vorbereitet werden, der anschließend gemeinsam gefeiert wurde. Es blieb festlich, denn zum Abendessen gab es Raclette. Nach dem Abendgebet rundeten die einen den Abend mit Knockin on Heaven’s Door ab, die anderen mit gemeinsamen Spiel und Black Stories.

Der Sonntag wurde mit einem gemütlichen Brunch eingeläutet. Schließlich begaben sich die Konfis in Gruppen auf die Suche nach dem Heiligen Gral, der Legende nach also dem Abendmahlskelch Jesu.

Das alles kann schon mal ein Wochenende füllen. Es war eine schöne Freizeit – für die Konfis wie auch für die Mitarbeitenden.

Präsentationsgottesdienst 19. April 2015

Am vergangenen Sonntag gestaltete unsere Konfirmandengruppe ihren Präsentationsgottesdienst zum Thema: „Unser Glaube – ein Wettlauf?“.

Die Jugendlichen führten selbst mit Ansagen und Gebeten durch den Gottesdienst und hatten auch die Liedauswahl getroffen. Im ersten Teil trugen sie das Glaubensbekenntnis, die Zehn Gebote und Texte zu Taufe, Abendmahl und Gebet vor und erinnerten so die Gemeinde an die Grundlagen unseres christlichen Glaubens.

Daran anschließend konnten sich alle Gottesdienstbesucher in einer Ausstellung zum Thema „Unser Glaube – ein Wettlauf?“ mit den zuvor gehörten Themen selbst auseinandersetzen: An der Taufspirale konnte man sich an schöne und schwierige Lebensereignisse und an die Begleitung Gottes erinnern, ein Jesusplakat lud zur Auseinandersetzung mit Jesu Vorbild ein, Rätsel zu den Zehn Geboten mussten gelöst werden, bei der Abendmahlstation konnte man sich stärken, in einem Gebetszelt wurde über das Gebet nachgedacht und eine „Jenseitskiste“ zeigte Vorstellungen vom ewigen Leben.

So wurde de Glaube auf kreative und interaktive Weise lebendig. Im Anschluss an den Gottesdienst luden die Konfirmandenfamilien zu einem kleinen Ständerling vor der Kirche ein.

5000 Brote – Konfis backen Brot für die Welt

Selbst Brot backen in der Backstube eines richtigen Bäckers – das war für alle Konfirmanden Neuland. Und auch für Bäckermeister Gerhard Kern war es ungewöhnlich, elf junge Menschen in seiner Backstube zu haben und sie auch noch zu beschäftigen. So war die Aktion

„Konfis backen Brot für die Welt“

also ein Experiment, das aber sehr gut gelang. Nachdem der Teig für drei verschiedene Brote fertig war, durften die Konfirmanden den Teig abwiegen und daraus kleine Brotlaibe formen. Doch Teig ist nicht gleich Teig: Der Roggenmischbrotteig erwies sich als sehr klebrig, dem nur mit viel Mehl beizukommen war. Da war der Dreikornbrotteig doch gleich besser handzuhaben. Dabei wurden die fertigen Teiglinge noch in Sesam getaucht. Alle Brote erhielten noch ein kleines eingeschnittenes Kreuz, bevor sie für 50 Minuten im Ofen verschwanden, während die Gruppe sich stärkte und mit einer Redakteurin der Tagespost ein kleines Interview führte. Die noch warmen Brote konnten zum Schluss des Vormittags stolz präsentiert werden.

Nach der samstäglichen Brotbackaktion war die Konfirmandengruppe beim Impulsgottesdienst am Sonntag dann gleich weiter aktiv. Nachdem das frische Brot angeliefert war, wurde schon der erste Laib aufgeschnitten, um die ankommenden Besucher mit einem Stück Brot zu begrüßen.

Im Mittelpunkt des Gottesdienstes stand die biblische Erzählung von der Speisung der 5000 Menschen durch Jesus, die die Konfirmanden nachspielte.

„In Jesus Christus ist uns Gott schon ganz nahe gekommen und deshalb zeigt sich in seiner Gegenwart schon Gottes neue Welt. Und wir alle sind eingeladen, durch unser Reden und Handeln ein Stück dieser neuen Welt schon heute Wirklichkeit werden zu lassen."

mit diesen Worten fasste Pfarrer Stephan Schiek die zentrale Botschaft zusammen. Zu diesem Anliegen trug auch die Aktion 5000 Brote, die die Hilfsorganisation Brot-für-die Welt zusammen mit der evangelischen Kirche in Deutschland und der Bäckerinnung ins Leben gerufen hatte.

Die Konfirmanden informierten über drei Hilfsprojekte in Bangladesch, Ghana und Kolumbien, für die der Erlös des Verkaufs selbstgebackenen Brotes bestimmt war. Nach dem Gottesdienst kamen so 220 Euro als Reinerlös zusammen. Ganz herzlichen Dank allen, die diese Aktion möglich gemacht haben, vor allem an die Bäckerei Kern in Hohenstadt und ebenso an das Impulsgottesdienstteam, das in gewohnter Weise musikalisch, schauspielerisch und kulinarisch den Besuchern einen gelungenen Sonntagsgottesdienst mit anschließendem Mittagessen beschert hatte.

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