Männervesper 24. November 2014

Schriftsteller und Krimi-Autor Gerd Zipper zu Gast

Der Schwäbisch Gmünder Gerd Zipper, im Hauptberuf Bauingenieur, ist schon seit Jahren schriftstellerisch tätig.

Begonnen hat er mit dem Verfassen von Kurzgeschichten und Reiseführern, bevor er im Jahr 2012 seinen ersten Gmünder Kriminalroman „Der Tunnel“ veröffentlichte.

In diesem Jahr folgte eine Fortsetzung um das Ermittlerduo Hecht und Hering mit dem Titel „Der Übervater“.

Gerd Zipper las während des Abends wichtige Stellen aus seinen Romanen vor, ohne jedoch die Auflösung der Rätsel zu verraten.

In einer anschließenden Gesprächsrunde ging er auf die zahlreichen Rückfragen der Zuhörer ein, die vor allem interessierte, wie solch ein Kriminalroman geschrieben wird und was alles nötig ist, damit das Buch auch veröffentlicht werden kann. Als Abschluss des interessanten Abends signierte der Autor seine Bücher.

Männervesper 10. November 2014

Deutschland - einig Volk von Schnäppchenjägern und Billigheimern?

Wie kaufen wir ein?  - Essgewohnheiten und Umgang mit Lebensmitteln

 

Am Montag, 10. November lud das Kreuz-und-Quer-Team zu einem Vesper und Vortragsabend ein. 15 Gäste nahmen an der reich gedeckten Tafel im Gemeindesaal Platz, um sich in gemütlicher Runde das schmecken zu lassen, was fleißige Hände des Vorbereitungsteams aufgetischt hatten.

Im Anschluss an das gemeinsame Vesper erläuterte der Referent Adalbert Binder anschaulich, welche Folgen unser „möglichst- billig-Kaufverhalten“ hat.

„Die Deutschen geben im EU Vergleich am wenigsten für ihre Nahrungsmittel aus, obwohl sie die teuersten Einbauküchen besitzen,“

mit diesen Worten stellte er die Wertigkeit dar, wie wir unserer Ernährung zukommen lassen. Dass so Lebensmittel immer billiger produziert werden und dadurch zum einen deren Qualität, aber auch die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten oder die Lebensbedingungen der betroffenen Tiere leiden, kann als selbstverständliche Folge gelten.

Doch was dagegen tun?

„Ein jeder sollte sich selbst fragen, ob er mit diesem Konsumstil weitermachen möchte. Es lohnt sich, auch einmal Nein zu sagen: Nein zu zu viel Fleischkonsum, Nein zu minderwertig produzierten Lebensmitteln und durch Kauf von qualitätvoller Ware auch die Lebensmittelindustrie auf die Probleme aufmerksam zu machen.“

Das war ein Ratschlag, den der Referent den interessierten Zuhörern mit auf den Weg gab.

Männervesper 17. März 2014

„Ein Deutscher erlebt die fremde Welt Neu Guineas“ 

Uli Schmalzhaf, Gemeinschaftspastor der Süddeutschen Gemeinschaft, war beim vergangenen Männervesper als Referent zu Gast. Er gestaltete einen Abend über das Land Papua Neuguinea. Dort war er 15 Jahre lang als Missionar der Bad Liebenzeller Mission tätig und konnte manche Erfahrungen sammeln, die weit über die eines Urlaubs in einem paradiesischen Land hinausgehen. Er lernte nicht nur Land und Leute kennen, sondern erlebte auch hautnah, wie Kultur die Menschen lenkt. Einen Teil der kulturellen Identität der dortigen Menschen, sowie deren Verständnis der Bibel und der Aussagen des christlichen Glaubens hat der den Anwesenden in eindrucksvoller Weise vermittelt. Anhand mancher Alltagsgegenstände, wie zum Beispiel einem Buschmesser, einer Steinaxt oder einem Tragetuch zeigte Uli Schmalzhaf die Lebenswirklichkeit der dortigen Menschen und führte anhand von Fotos und kurzen Videosequenzen in die fremde Welt des tropischen Regenwaldes.

Männervesper 20. Januar 2014

Flüchtlinge unter uns

Das ökumenische Männervesper der evangelischen und katholischen Kirchengemeinde in Ruppertshofen beschäftigte sich bei seinem ersten Treffen im Jahr 2014 mit der Flüchtlingsproblematik mit einem aktuellen tagespolitischem Thema. 

Als Referenten waren dazu Bernd Sattler und Alwin Schöffler von der Bürgerinitiative gegen Fremdenfeindlichkeit - Arbeitskreis Asyl e.V. eingeladen.

Zu Beginn stellte Bernd Sattler die Bürgerinitiative gegen Fremdenfeindlichkeit, die in Schwäbisch Gmünd Anfang der neunziger Jahre gegründet wurde, vor und gab den Anwesenden einen Einblick in deren aktuelle Arbeit. Alwin Schöffler informierte über die das Thema Flucht und gab Einblick in die Fluchtgründe, aktuelle Flüchtlingszahlen und das Asylverfahren in Deutschland.

Dabei kamen auch die aktuellen Zahlen und Fakten zur Unterbringungssituation und zum Zuteilungsverfahren im Ostalbkreis zur Sprache.

Als Gäste waren Kazim Mohammadi und Sulja Sevki mit dabei. Während Sulja Sevki – aus dem Kosovo stammend – schon seit über zehn Jahren in Ruppertshofen lebt, erzählte Kazim Mohammadi von seiner Flucht als unbegleiteter minderjähriger Flüchtling aus Afghanistan und seinem schwierigen Start in Schwäbisch Gmünd.

Mittlerweile darf er nach langem Warten eine Ausbildung als Altenpflegehelfer im Blindenheim St. Josef absolvieren. Pfarrer Stephan Schiek dankte den Referenten und Gästen für deren fundierte Informationen und anschaulichen Schilderungen und äußerte die Hoffnung, dass das Engagement der Bürgerinitiative für Menschen auf der Flucht, die im Ostalbkreis ankommen, weitere Unterstützung aus den Kommunen und Kirchengemeinden bekommen.