Whisky-Tasting

„Whisky ist flüssiger Sonnenschein“

mit diesem Zitat aus Schottland begrüßte Volker Stahl aus Urbach die Gäste des ökumenischen Männervespers, die zum Whisky-Tasting im Pfarrhaus zusammengekommen waren. Kurzweilig und sehr kenntnisreich vermittelte der Referent den Anwesenden viel Wissenswertes und Hintergründiges zum Nationalgetränk Schottlands und untermalte dies mit Fotos seiner Schottlandreisen. So erfuhren die interessierten Zuhörer Details zu den Rohstoffen und zum Destillations- und Reifeprozess des hochprozentigen Getränks. Anhand vier Whiskyproben konnte man die großen Geschmacksunterschiede – von torfig und rauchig bis hin zu eher fruchtigen Whiskysorten selbst testen. Das Team des Männervespers assistierte beim Ausschank und bot selbstgemachte Häppchen zur Stärkung an. Nach dem offiziellen Ende blieben alle noch beisammen, um ihren Lieblingswhisky nochmals zu probieren oder um sich mit dem Referenten über Fachdetails auszutauschen.

„Männer und ihre Krankheiten“

Zum Thema „Männer und ihre Krankheiten“ traf sich das Männervesper am vergangenen Montag im Pfarrhaus. Hans Peter Rehlinger aus Ruppertshofen hatte Wissens- und Nachdenkens wertes zu Krankheiten, die vor allem und ausschließlich Männer betreffen zusammengetragen. Besonders ausführlich wurde der Umgang mit den wichtigen Vorsorgeuntersuchungen thematisiert und unter den Anwesenden offen diskutiert.

„Richtig streiten“

 Ökumenisches Männervesper zum Thema „Gewaltfreie Kommunikation“

Zum ersten Männervesper im Jahr 2016 fanden sich siebzehn Interessierte im evangelischen Pfarrhaus zusammen.

Nach einem reichhaltigen Vesper begrüßte Pfarrer Stephan Schiek den Referenten des Abends: Pfarrer Friedemann von Keler aus Täferrot, der lange Jahre in der Vikarsausbildung und Gemeindeberatung der evangelischen Landeskirche tätig war, führte in das Thema des Abends ein: „Von Natur aus sind uns Menschen eigentlich nur zwei Möglichkeiten der Konfliktbewältigung gegeben, nämlich zu kämpfen oder zu flüchten. Dieses Konzept in all seinen Ausformungen trägt aber seitdem Menschen in komplexen sozialen Gesellschaften leben nicht mehr.“ Er stellte zur Konfliktbearbeitung das Konzept „Gewaltfreie Kommunikation“ von Marshall B. Rosenberg vor, der empfiehlt, einen Konflikt mit nahestehenden Menschen, die einem am Herzen liegen, in vier Schritten zu bearbeiten: Ein erster Schritt ist, den Sachverhaltes, um den es in dem Konflikt geht, klar zu benennen; der zweiter Schritt, sich der eigenen Gefühle bewusst werden. Daran anschließend werden die eignen Bedürfnisse formuliert, bevor ich mit einer Bitte, was ich mir nun in der konkreten Situation von meinem Konfliktpartner wünsche, ins Gespräch einsteige. Die interessierten Nachfragen und die kurze Diskussion eines selbst erlebten Konfliktes zeigten, dass die Anwesenden angeregt wurden, sich näher mit dem Thema zu beschäftigen und das Konzept auch in ihrem persönlichen Leben auszuprobieren.