Der verschollene Piratenschatz

Der verschollene Piratenschatz im Bodenwald lockte 45 Kinder auf dem Spielplatz nach Hönig. Im Rahmen des junior-Schülermentorenprogramms hatten sich neun Jugendliche das Geländespiel selbst ausgedacht, konzipiert und engagiert vorbereitet. Und so freuten sie sich auch über so viel Zuspruch bei den Teilnehmenden. Nachdem alle Kinder willkommen geheißen und mit Namensschildern bedacht worden waren, lauschten sie gespannt einem Gespräch unter Piraten: Kapitän Krausebart hatte eine Schatzkarte seines Großvaters entdeckt und wollte sich aufmachen, um Gold, Silber und Edelsteine zu heben. Doch er hatte die Rechnung ohne seinen Widersacher Kapitän Raffzahn gemacht, der ihm die Karte abnehmen wollte. Leider zerriss diese beim Zweikampf und so mussten die Mädchen und Jungs einspringen, um die Puzzleteile wieder einzusammeln. Im Wald und auf der Wiese rund um den Höniger Spielplatz trafen sie auf verschiedene Stationen, bei denen sie jeweils eine Aufgabe rund um das Piratenhandwerk bestehen mussten und dafür dann ein Puzzleteil ausgehändigt bekamen. So sah man tapfere Nachwuchspiraten über die Takelage des Schiffes balancieren, sich im Schwertkampf gegen Kapitän Krausebart behaupten oder mit dem Katapult „süße Beute“ einfangen. Die so erbeuteten Puzzleteile ergaben tatsächlich eine Karte, auf der der Fundort des Schatzes eingetragen war. Gemeinsam machten sich alle auf die Suche und fanden schon nach kurzer Zeit eine Kiste voller gut schmeckender Goldtaler.

Nach dieser erfolgreichen Suche konnten sich alle mit Grillwürsten und Punsch am Lagerfeuer stärken und sich schon auf die nächste Aktion der evangelischen Kirchengemeinde freuen – vom 5. bis 9. September 2016 wird es wieder eine Ritter- und Burgfräuleinfreizeit auf der Burg Steinegg geben.

Ein ganz großes Lob geht an die junior-Schülermentoren, die ihr Praxisprojekt bravurös gemeistert haben.