„Der geheimnisvolle Geisterwecker“

„Im Bodenwald treibt ein unheimliches Gespenst sein Unwesen. Damit dieser Spuk aufhört, muss der geheimnisvolle Geisterwecker, der das Gespenst jede Nacht erwachen lässt, gefunden und abgestellt werden.“ Diesen Auftrag bekamen die knapp 40 Kinder aus Ruppertshofen, Spraitbach und Täferrot zu Beginn des Nachtgeländespieles, das die diesjährige Gruppe der junor-Schülermentoren sich selbst ausgedacht und organisiert hatte.

Furchtlos und sehr motiviert stürmten die Kinder in den Wald, wo sie bei mehreren Kobolden Informationen zusammensammeln mussten, um das Versteck des Geisterweckers zu finden und Anleitungen, wie diese abzustellen sei. Kleine Laternen kündeten vom Aufenthaltsort der Kobolde, die den Kindern aber eine Aufgabe stellten, bevor sie mit ihren Informationen herausrückten: So mussten Kräuter errochen, Geister gesucht oder ein Tanz ums Lagerfeuer gemacht werden. Nach erfolgreicher Lösung gab es noch zwei Goldstücke für jede Gruppe, mit denen diese den Schlüssel zur Schatztruhe kaufen konnten. Doch es war auch Vorsicht geboten, denn zwei Kobolde waren unterwegs, um die unerschrockenen Geisterjäger zu verfolgen und ihnen die Goldmünzen wieder abzunehmen. Die meisten Gruppen beendeten ihre Suche jedoch erfolgreich, so dass der Bodenwaldgeist nun für immer schlummert.

Ein kräftiges Vesper und ein warmer Punsch brachte alle wieder zu Kräften. Die meisten Kinder verabschiedeten sich mit dem Versprechen: „Nächstes Jahr bin ich wieder mit dabei.“

20.11.2017

„Das zerbrochene Herz“

Geländespiel für Kinder

Ruppertshofen-Hönig: Das Jugendarbeitsteam der evangelischen Kirchengemeinde Ruppertshofen lud zu einem Geländespiel beim Höniger Spielplatz ein.

Gespannt machten sich über 40 Kinder auf den Weg, um sich auf die Suche nach dem zerbrochenen Herzen zu machen. Zu Beginn erfuhren sie, dass das gutmütige Herz einer Prinzessin durch einen Zauber ihrer neidischen Widersacherin in zehn Teile zerbrochen und im ganzen Lande zerstreut worden war. Gelänge es nicht, die Herzteile, die die Wächter der bösen Zauberin bewachten, wiederzufinden, bliebe die schöne Prinzessin bis in alle Ewigkeit zu Stein erstarrt. Mit dieser Aufgabe wurden die Kinder in kleinen Gruppen entsandt, um die Prinzessin zu retten. Auf ihrer Suche trafen sie auf einen Priester, ein Blumenmädchen, einen Piraten oder einen Barden, die sie zur Herausgabe eines Herzstückes bewegen mussten. Das gelang jedoch nur mit der richtigen Süßigkeit, mit der sich die Wächter bestechen ließen. Wer welche Süßigkeit mochte, mussten die Gruppen erst herausfinden. Um an die „Bestechungsgelder“ zu gelangen“ hieß es bei den Wächtern eine Aufgabe, wie zum Beispiel eine Sackhüpf- oder eine Luftballonstaffel zu erfüllen. Doch war bei alledem Vorsicht angesagt, da der Schwarze Ritter im Lande sein Unwesen trieb und den tapferen Helfern immer wieder ihre hart verdienten „Bestechungsgelder“ abnahm. Das alles half den Bösewichtern jedoch nicht, dann fast alle Gruppen konnten ihre zehn Herzteile zusammenfinden und somit die Prinzessin erlösen. Müde und mit einem kleinen Imbiss gestärkt, konnten die Eltern ihre Kinder an diesem Abend wieder wohlbehalten in Empfang nehmen.

11. Februar 2017