Mobile Kirche beim Distriktgottesdienst

Bei wenig sommerlichen Wetter fand der traditionelle gemeinsame Gottesdienst der evangelischen Kirchengemeinden des Distrikts Schwäbischer Wald am Rehnenmühlenstausee statt.

In diesem Jahr zum ersten Mal mit der Mobilen Kirche vor idyllischem Hintergrund direkt am Seeufer. Bei dieser Gelegenheit konnten auch die neuen Sitzbänke der Mobilen Kirche ausprobiert werden.

Nachdem die Posaunenchöre aus Eschach und Tierhaupten die Gottesdienstteilnehmer musikalisch begrüßt hatten, konnten sich alle anhand eines selbst mitgebrachten Gegenstandes über ihre Erinnerungen der zurückliegenden Sommer- und Urlaubszeit austauschen.

Dazu dienten auch die verschiedensten Gegenstände, die Pfarrer Uwe Bauer und Pfarrer Stephan Schiek mitgebracht hatten. Dabei sollten die Gedanken nicht nur auf die vergangenen Tage und Wochen, sonders auch auf den kommenden Alltag gelenkt werden.

So ermutigte Pfarrer Stephan Schiek beispielsweise mit dem Symbol eines Leuchtturms, den Blick nicht nur auf den Boden zu senken oder gar den Kopf hängen zu lassen, sondern sich immer wieder auf den Himmel auszurichten und den Alltag an die zweite Stelle treten zu lassen. Pfarrer Uwe Bauer gab mit dem altchristlichen Symbol des Fisches den Gottesdienstbesuchern mit auf den Weg, den Glauben und die Gemeinschaft der Christen als einen Lebensraum wahrzunehmen, der Geborgenheit schenkt.

Reformationstag 2014: Churchnight

„Auch du kannst dich einmischen in das Geschehen der Welt!“

Das war die zentrale Botschaft, die das Vorbereitungsteam allen Anwesend der Churchnight mit auf den Weg gab.

Wie seit 2008 in jedem Jahr am Reformationstag veranstalteten die evangelischen Kirchengemeinden des Distrikts Schwäbischer Wald einen Jugendgottesdienst zu Churchnight – in diesem Jahr rund um die Johanniskirche in Eschach.

„Was ist deine Mission, dein Auftrag, das, wofür du dich einsetzen möchtest?“

Mit diesem Worten wurden die Besucher, zumeist Konfirmandengruppen aus den einzelnen Kirchengemeinden, im Gottesdienst begrüßt.

Von drei Jugendlichen erfuhr man, wie sie sich ehrenamtlich engagieren, um damit etwas für sich und andere zu tun. In einer eindrücklichen Theaterszene wurde das Wirken Martin Luthers mit unserer Zeit verbunden. Auch er setzte sich für seine Überzeugung ein, gegen alle Widerstände und bekam Mut und Kraft dazu aus dem Glauben an den gnädigen Gott. In drei Stationen wurde das Gottesdienstthema beispielhaft vertieft:

Was sind Widerstände, die mich an einem Engagement für andere hindern? Kann ich als Einzelner überhaupt etwas bewirken? Welche Vorbilder gibt es?

Nach dem Gottesdienst, der von einer extra zusammengestellten Band gekonnt und fetzig musikalisch gestaltet wurde, zogen die Jugendlichen mit  Fackeln zu einem Lagerfeuer, an dem schon ein Imbiss wartete.

Gottesdienst auf dem Höniger Dorffest

Konfirmandenjahrgang 2015

„Eine fröhliche, farbige und bewegliche Kirche“

unter diesem Motto stand der Gottesdienst im Festzelt auf dem Höniger Dorffest.

„In der Kirche gibt es nichts zu lachen. Sie ist eintönig und hat ihren Platz in der Mitte des Dorfes, damit man auch weiß, wo sie ist, wenn man sie einmal braucht“

diese Meinung vertrat in einer Theaterszene Herr Bruddler, der zusammen mit seiner Pflegekraft  vor einem bunten Kirchenplakat Platz nahm. Beide Figuren hatten Carmen Russ und Matthias Bauer gekonnt in Szene gesetzt.

Die Vorlage nahm Pfarrer Stephan Schiek in seiner Ansprache auf und warb dagegen für eine Kirche, in der alle Farben des Lebensvertreten sein sollten, die die Fröhlichkeit nicht vergisst und die nahe bei den Menschen ist. 

Im Gottesdienst waren auch die Jugendlichen des neuen Konfirmandenjahrgangs zusammen mit ihren Familien anwesend. Sie bekamen von Pfarrer Stephan Schiek ihre Konfirmandenbibel überreicht, mit dem Wunsch, dass sie sich in der Gemeinde einbringen und mitengagieren:

„Denn auch durch euren Beitrag wird die Kirche so wie wir sie uns wünschen: fröhlich, farbig und beweglich.“ 

Goldene Konfirmation am 16. März 2014

Die Jubilare

Am vergangenen Sonntag feierte der Konfirmationsjahrgang 1964 seine Goldene Konfirmation. Fast auf den Tag genau nach dem 15. März 1964 trafen sich die Jubilarinnen und Jubilare in der Stephanuskirche in Tonolzbronn.

Vieles habe sich verändert, doch zwei Dinge seien gleich geblieben, so erinnerte man sich: Zum einen das Wetter und zum anderen der Organist. Herr Heinrich Berroth gestaltete zusammen mit dem Posaunenchor aus Fellbach-Schmiden, der im Gästehaus Grüner Pfad ein Probenwochenende veranstaltete, und einem Gesangstrio der freien evangelischen Gemeinde aus Böbingen den Festgottesdienst musikalisch.

Nach dem Gottesdienst ließen die Jubilare zusammen mit ihren Partnern und Gästen im Gasthaus Krone in Durlangen den Tag gemütlich ausklingen.