Glockenguss in Hönig am 28. Mai 2014

Glockenfest in Hönig

Der Guss der Glocke für die „Mobile Kirche“ lockte viele Interessierte auf das Gelände der Firma Russ-Holztechnik nach Hönig. Fast 300 Personen waren der Einladung der evangelischen Kirchengemeinden des Distrikts „Schwäbischer Wald“ gefolgt.

Während Glockengießer Peter Glasbrenner aus Schwäbisch Hall-Tüngental (Link zu seiner Homepage) noch das Material für die neue Glocke schmolz, ertönten schon die festlichen Klänge der Abordnung der Posaunenchöre aus Eschach und Tierhaupten.

„Einen Glockenguss erlebt man häufig nur einmal im Leben,“

zeigte sich Pfarrer Stephan Schiek in seiner Begrüßung erfreut über das große Interesse und eröffnete so die kleine Feierstunde zum Glockenguss.

Pfarrer Reiner Kaupp verlas Psalm 150 und erweiterte die Interpretation:

„Lobet den Herrn – heute auch mit Glocken“.

Ihre kurze Ansprache zur Glockeninschrift begann Pfarrerin Elfi Bauer mit dem berühmten Zitat aus „Schillers Glocke“:

„Fest gemauert in der Erden steht die Form aus Lehm gebrannt“.

Da die „Mobile Kirche“ vor allem zu Gottesdiensten in Grünen einlädt, steht ihr Einsatz ganz unter dem Motto des berühmten Paul Gerhardt Liedes „Geh aus mein Herz und suche Freud“. Deshalb trägt die Glocke auch eine Inschrift aus diesem Lied:

„Mach in mir deinem Geiste Raum“

ist neben einer Taube als Symbol für den Heiligen Geist auf der Glocke zu lesen.

 

 

Raiffeisenbank spendet großzügig für die Glocke

Die Anschaffungskosten der Glocke wurde von der Raiffeisenbank Mutlangen eG voll finanziert. Vorstandsmitglied Dieter Breuer und Prokurist Eberhard Kunz waren deshalb anwesend und überreichten den Spendenscheck über 1000 Euro und wünschten den Einsätzen der „Mobilen Kirche“ gutes Gelingen.

Das Gießen der Glocke

Dann wurde es ganz still in der Runde: nach der Bitte um Gottes Segen von Pfarrer Uwe Bauer holten die Glockengießer das glühende Erz aus dem Brennofen und gossen es in die Glockenform.

Peter Glasbrenner zeigte sich sehr zufrieden über den Verlauf des Gusses und wird die Glocke nebst Glockenjoch voraussichtlich bis zum ersten Einsatz beim ökumenischen Gottesdienst am Pfingstmontag in Täferrot liefern.

Abschließend bedankte sich Pfarrer Stephan Schiek bei allen, die durch Ihre Materialspenden und ehrenamtliche Mitarbeit bisher am Bau der Mobilen Kirche mitgewirkt hatten. Ein besonderer dank galt Michael Russ, der den Bau koordiniert und hauptsächlich durchführt.

Im Anschluss machten fast alle Besucher von der Bewirtung mit Getränken und Grillwürsten Gebrauch, die Mitarbeitende aus Spraitbach ausgaben. Der Erlös der Spenden kommt der Mobilen Kirche zu Gute.

Impressionen

Richtfest am 19. April 2014