Evangelische Erwachsenenbildung im Ostalbkreis

Es kann losgehen: der Countdown für den Neustart unserer Erwachsenenbildung in den Kirchenbezirken Schwäbisch Gmünd und Aalen läuft. Nachdem beide Bezirkssynoden einer neuen Satzung zugestimmt haben, diese Satzung veröffentlicht ist und der neue Geschäftsführer als Nachfolger von Wilfried Krüger gewählt wurde, ist sozusagen „alles angerichtet“. 

Am Samstag, 22. Oktober 2016, 9.00–16.30 Uhr im Freizeitheim Leinroden werden die Weichen für unsere neue „Evangelische Erwachsenenbildung Ostalb“ gestellt. Wir werden die inhaltliche Ausrichtung unseres Bildungswerkes mit den Delegierten unserer Kirchengemeinden diskutieren, die neuen Gremien besetzen und der neue Geschäftsführer der Erwachsenenbildung, Herr Althöhn, wird in sein Amt eingeführt werden. 

Zum Einführungsgottesdienst um 13 Uhr im Freizeitheim in der Kirche in Leinroden sind Sie alle herzlich eingeladen! 

Ich freue mich, mich Ihnen heute vorstellen zu dürfen. Mein Name ist Henrik Althöhn. 

Am 4. Oktober beginne ich meine Arbeit als neuer Geschäftsführer der Evangelischen Erwachsenenbildung Ostalb. 

Ich freue mich auf diese Herausforderung! Ein Zitat von Clemens Brentano verrät schon ein wenig über mich: 

„Der Mensch ist auf Erden, sich zu bilden und dann wieder die Welt",

schrieb der Schriftsteller in einem Brief an seine Schwester. Die Bildung ist für ihn das Rüstzeug, das in jeder neuen Situation Orientierung ermöglicht. 

Die Ostalb erinnert mich auf den ersten Blick von der Landschaft her an den Westerwald, in dem ich aufgewachsen bin. Als Jugendlicher habe ich neben der Schule ein paar Jahre als Mesner gearbeitet, bevor ich für ein Jahr in einem israelischen Altenheim gearbeitet habe. Das Interesse am Juden- und Christentum brachte mich dann zum Theologiestudium. 

Nach dem Studium habe ich in Frankfurt am Main bei einer gemeinnützigen Organisation Seminare für Studierende und Führungskräfte durchgeführt. Diese Programme rückten die Beschäftigung mit gesellschaftlichen Themen wie Vielfalt, Zukunft und Vorstellungen vom gemeinsamen Leben in den Mittelpunkt. 

Gemeinschaft spielt für mich auch sonst eine wichtige Rolle. Zusammen mit anderen Menschen lassen sich Gedanken und Gefühle teilen und bilden sich neue Wege. 

In diesem Sinne freue ich mich auf zahlreiche Begegnungen und Gespräche mit Ihnen und grüße Sie bis dahin herzlich.

Wir freuen uns auf diesen neuen Anfang und verbinden damit die Hoffnung, dass Bildung, auch über die Schul-, Ausbildungs- und Studienzeit hinaus, in unseren Kirchenbezirken eine noch höhere Bedeutung gewinnt und wir die so wertvolle Gemeindearbeit in Predigten, Unterricht und Seelsorge samt allen Gemeindekreisen hilfreich ergänzen können. 

Es ist uns sehr wichtig, dass wir gemeinsam dieses Arbeitsfeld engagiert voranbringen. Wir wünschen Herrn Althöhn viele Mut machende Begegnungen in unserem Kirchenbezirk und Gottes Segen. 

In Vorfreude auf die Begegnungen und mit herzlichen Segenswünschen für Sie alle grüße ich Sie herzlich,

Ihre Dekanin Ursula Richter