Erste-Hilfe-Kurs der Juleika-Gruppe

Am vergangenen Samstag (9. April 2016) fand für die Jugendlichen der Juleika-Gruppe ein Erste-Hilfe-Kurs im Pfarrhaus statt. Winfrid Hoffmann und Marina Kunz von der DLRG-Ortsgruppe Gschwend gestalteten den Tag zusammen mit den 12 Jugendlichen und brachten ihnen in Theorie und Praxis die Grundlagen der Ersten-Hilfe bei. So erfuhren die Teilnehmenden, wie sich beim Auffinden einer verletzten und bewusstlosen Person verhalten können und was beispielsweise bei Verbrennungen, Schock und Vergiftungen als Ersthelfer zu tun ist. In praktischen Übungen lernen sie die stabile Seitenlage, die Herz-Lungen-Wiederbelebung und das Anlegen von Verbänden.

Fit für soziale Verantwortung
junior-Schülermentorenprogramm „Fit for Future“

Mit einer feierlichen Zertifikatsverleihung ist das junior-Schülermentorenprogramm zu Ende gegangen.

Seit den Pfingstferien 2015 trafen sich neun Jugendliche zusammen mit Pfarrer Stephan Schiek und Bezirksjugendreferent Markus Hess regelmäßig im im Pfarrhaus zum junior-Schülermentorenprgramm. In den Kursabenden lernten die Jugendlichen wichtige Kenntnisse und Fähigkeiten im Bereich der Gruppen- und Spielpädagogik kennen. Im Rahmen eines Praxistages im Hochseilgarten stand der Teamgeist der Gruppe im Vordergrund. Das theoretisch Gelernte haben die Teilnehmenden in einem gemeinsam geplanten Projekt in der Praxis ausprobiert: Das gemeinsam organisierte Geländespiel „Der verschollene Piratenschatz“ fand bei fast 40 Kindern sehr großen Anklang.

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde, zu der auch die beteiligten Familien eingeladen waren, bekamen die Jugendlichen von der stellvertretender Bürgermeisterin Eleonore Mangold und vom ersten Vorsitzenden der Kirchengemeine, Matthias Bauer,  ihre Zertifikate verliehen. Mit diesem Zertifikat, das vom Ministerium für Kultus, Jugend und Sport in Baden-Württemberg sowie vom Evangelischen Jugendwerk in Württemberg ausgestellt ist, wird den Absolventen des Programms „Soziale Verantwortung lernen“ bestätigt, dass sie befähigt sind „freiwillige Angebote an der Schule und in der Jugendarbeit mitzugestalten“. Frau Eleonore Mangold und Herr Matthias Bauer dankten den Teilnehmenden sowie den Mitarbeitenden des Programms für ihren ehrenamtlichen Einsatz und freuten sich, dass junge Menschen bereit seien, soziale Verantwortung zu übernehmen. Auch die Jugendlichen selbst zogen ein positives Fazit des Kurses und gestalteten die Feierstunde durch musikalische Beiträge und einen Rückblick selbst mit. Jugendreferent Markus Hess lobte in seinen Dankesworten die Fähigkeiten und das Engagement der jungen Menschen und lud sie ein, sich bei den Angeboten des evangelischen Jugendwerks, wie den Kinderwintertagen oder dem Pfingstzeltlager oder den Angeboten der Kirchengemeinde beim Konficamp oder der Ritter- und Burgfräuleinfreizeit in den Sommerferien einzubringen. Pfarrer Stephan Schiek freute sich, dass sich die Gruppe bereit erklärt hat, die Ausbildung zum ehrenamtlichen Jugendleiter, die durch die Jugendleitercard bestätigt wird, anzuhängen. In acht weiteren Kursabenden lernen die Jugendlichen mehr über Rechts- und Finanzfragen und beschäftigen sich mit den Grundlagen der evangelischen Jugendarbeit sowie interkulturellem und interreligiösem Lernen.