Ökumenisches Männervesper

Aktivitäten 2020

Unser Wald im 21. Jahrhundert

  • Referent: Revierleiter Gottlieb Zimmermann  vom Staatlichen Forstamt Gschwend
  • Termin:  Montag, 20.01.2020, 19:30 Uhr

Europa und die Flüchtlinge

  • Referenten: Ingrid und Bruno Giehring, Korntal
  • Termin:  Montag, 17.02.2020, 19:30 Uhr
  • Ort: Gemeindesaal im evang. Pfarrhaus,  Erlenstraße 5, 73577 Ruppertshofen

Ausflug ins Feuerwehmuseum nach Winnenden
mit gemeinsamen Vesper

  • Termin:  Montag, 16.03.2020, 17:45 Uhr
  • Treffpunkt: Evang. Pfarrhaus,  Erlenstraße 5, 73577 Ruppertshofen

Ownhome – ein nachhaltiges Haus zum Selberbauen

Ausflug mit Besichtigung und anschließender Einkehr

  • Termin:  Samstag, 25.04.2020, 13:00 Uhr
  • Treffpunkt: Evang. Pfarrhaus,  Erlenstraße 5, 73577 Ruppertshofen

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„Insektensterben – und was wir dagegen tun können“

Das Treffen des ökumenischen Männervespers der evangelischen und katholischen Kirchengemeinde Ruppertshofen zum Thema „Insektensterben – und was wir dagegen tun können“ fand sehr großen Zuspruch. Mit fast 30 Teilnehmern konnte ein „Besucherrekord“ verzeichnet werden.

Armin Dammenmiller aus Herlikofen, Vorsitzender des NABU Schwäbisch Gmünd, brachte dieses wichtige Thema den interessierten Besuchern nahe. Anhand verschiedener Statistiken, die die Entwicklung der letzten 30 Jahre in den Blick nahmen, zeigte er detailliert auf, dass ein großer Rückgang der Insektenpopulation in Mitteleuropa zu verzeichnen sei.

Manch einer der Anwesenden erinnerte sich noch an das mehrmalige Putzen der Windschutzscheide im von Frühjahr bis Sommer, das in den letzten Jahren immer weniger notwendig wurde. Diese Entwicklung, so Armin Dammenmiller, ist menschengemacht: Durch den Einsatz von immer effizienteren Insektengiften, das Verschwinden der Lebensräume der kleinen Insekten kommt eine Entwicklung in Gange, die noch große Auswirkungen auf die Menschen selbst haben wird. Denn Insekten sind Nahrungsgrundlage für weitere Tiere wie v.a. Vögel. Dammenmiller sprach schon von einem „Stillen Frühling“. Insekten sind wichtig zum Bestäuben der Blüten und für das Zersetzen von pflanzlichem Material. Gegen das Insektensterben kann jeder etwas tun, z.B. im Einsatz für eine ökologische Landwirtschaft und indem Lebensräume für Insekten belassen oder neu geschaffen werden.

Aotearoa – Acht Wochen im Camper
durch das Land der langen weißen Wolke – Neuseeland

Acht Wochen bereisten Isolde und Holger Homberg aus Ruppertshofen Neuseeland, das mit seiner endlos wirkenden Weite beinahe grenzenlose Freiheit vermittelt. In seiner professionell vorbereiteten Bilderreise nahm uns Holger Homberg mit durch dieses wunderschöne Land, das für uns am Ende der Welt liegt. Neben der Reiserroute und interessanten Informationen zu Land und Leuten beeindruckten die Fotos von unberührte Küsten, schneebedeckten Gipfeln, immergrünem Regenwald, rauchende Vulkane und kleinen Geysiren, die mit passender Musik untermalt waren und so eine besondere Stimmung in den Gemeindesaal zauberten. Herzlichen Dank an Herrn Holger Homberg für diesen besonderen Abend.

Schottland und seine Whiskys –
Whisky Tasting beim Männervesper

Zum zweiten Mal war Volker Stahl aus Urbach zu Gast beim ökumenischen Männervesper in Ruppertshofen, um mit den Anwesenden ein Whisky-Tasting durchzuführen. Aufgrund seiner zahlreichen Reisen nach Schottland hat sich der Referent besonders auf die Gerstenbrände dieser Region spezialisiert.

In eindrücklichen Bildern brachte er die raue aber sehenswerte Landschaft des nördlichen Teils der britischen Insel den Teilnehmenden nahe. Ebenso erfuhren die interessierten Zuhörer viel Wissenswertes über die Herstellung, Lagerung und Verkostung des „Lebenswassers“, wie der Whisky in der gälischen Sprache genannt wird.

Volker Stahl hatte insgesamt vier verschiedene Whiskys dabei – von eher fruchtigem Aroma aus ehemaligen Sherry Fässern, über eine hochprozentige Fassabfüllung, die man mit Wasser verdünnt verkosten konnte, bis hin zu einem rauchigen Whisky, der sein Aroma durch das Verbrennen von Hochlandtorf während der Trocknung der Gerstenkörner erhielt.

Ein Imbiss und die Gelegenheit zum Nachfragen rundeten den gelungenen Abend ab.