Aktivitäten 2018

  • 7000 Jahre Astronomie
    Ein multimedialer Reisebericht der besonderen Art
    Montag, 16. April 2018 um 19:30 Uhr im Evang. Pfarrhaus Ruppertshofen

  • Biermuseum in Schwäbisch Gmünd
    Montag, 5. November 2018 um 19:00 Uhr
    Treffpunkt um 18:30 Uhr am Evang. Pfarrhaus
    Ruppertshofen um Fahrgemeinschaften zu gründen.

7000 Jahre Astronomie

Orionnebel (Foto: Joachim Kranzen)

Die evangelische und katholische Kirchengemeinde Ruppertshofen laden zum Männervesper ein:

7000 Jahre Astronomie

Ein multimedialer Reisebericht der besonderen Art! Tolle Fotos, 3D-Animationen, LIVE-Musik, mit gemeinsamen Vesper. Am Montag, 16. April 2018 um 19.30 Uhr Gemeindesaal im evang. Pfarrhaus.

Seit tausenden von Jahren betrachten Menschen den Himmel und sind verzaubert von all dem Rätselhaften, das es zu entdecken gibt. Die Geschichte der Astronomie ist eine Reise durch Raum und Zeit, deren Ende noch nicht abzusehen ist.

Wir besuchen mystische Orte und längst verstorbene Himmelsforscher und tauchen in unterschiedliche Epochen und verschiedenste Kulturen ein.

Unser Referent Joachim Kranzen aus Aalen stellt uns seinen „Reisebericht“ durch Bilder und 3D-Animationen visuell dar, liest Nachrichten längst verstorbener Astronomen vor und begleitet an passender Stelle seinen Vortrag mit LIVE-Musik.

Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.

Zerrissenes Land – die christliche Siedlung Nes Ammim in Israel

Beim zweiten Treffen des Männervespers im Jahr 2018 war Pfarrer i.R. Rainer Stuhlmann aus Köln zu Gast. Er hatte nach seinem aktiven Dienst in den letzten fünf Jahren die Studienleitung für die Freiwilligendienste in der christlichen Siedlung Nes Ammim inne. Diese wurde im Jahr 1963 in Nordwest-Galiläa als ein Zeichen für die Versöhnung mit dem jüdischen Volk gegründet. Die grundsätzliche, aber nicht unkritische Solidarität mit Israel und der Verzicht auf Mission an Juden brachten Nes Ammim in Israel selbst wie auch international die heutige Anerkennung. In der Siedlung leben zahlreiche Freiwillige aus Europa. Sie arbeiten im Gästehaus, im Garten, im technischen Service, in der Verwaltung und im Studien- und Dialogbereich. Die Freiwilligen führen im Rahmen ihres Friedensdienstes die Gründungsidee weiter und setzen sich vor Ort für Verständigung und Dialog zwischen den Völkern ein. Der Referent beeindruckte die Zuhörer durch seine große Sachkenntnis der Lage vor Ort und seine sehr differenzierten Schilderungen der Friedensbemühungen auf beiden Seiten.

Ein Bienenvolk im Jahreslauf – Einblick in die Imkerei

Beim ersten Männervesper im Jahr 2018 berichteten Karin und Matthias Haas über die Imkerei. Schon seit seiner Jugend betreut Matthias Haas zusammen mit seinem Vater 30 Bienenvölker und engagiert sich in der Ortsgruppe Frickenhofen Höhe des Bienenvereins. Während des Abends erfuhren die interessierten Zuhörer, wie ein Bienenvolk lebt und durch einen Imker betreut wird. Dabei ist die Honig- und Wachsproduktion eigentlich nur ein Nebenprodukt der wichtigsten Aufgabe der Bienen: Ihnen obliegt das Bestäuben der Blüten in Feld und Wald. Ohne die zahlreichen Insekten wäre beispielsweise eine Obsternte nicht denkbar. So leisten die fleißigen Insekten einen wichtigen Beitrag zur Nahrungsmittelproduktion. 

Anhand von zahlreichen Anschauungsgegenständen, wie einem selbstgebauten Bienenkasten, einer Imkerpfeife oder auch eindrucksvollen Bildern brachten die beiden Referenten des Abends ihr Wissen und ihre Erfahrung in der Imkerei den Anwesenden nahe. Im Namen aller bedankte sich Pfarrer Stephan Schiek für alle eindrucksvollen Schilderungen.