„Suche Frieden“

Die evangelische Kirchengemeinde Ruppertshofen veranstaltete zum elften Mal ein Zeltwochenende für Töchter zusammen mit ihren Vätern.

Inzwischen ist das Vater-Tochter-Wochenende zur Tradition geworden und so trafen sich acht Väter zusammen mit ihren Töchtern wieder auf der Götzenmühle bei Eschach. Nach dem Zeltaufbau und einem gemütlichen Vesper konnten die Mädchen mit kleinen Navigationsgeräten sich auf eine Schatzsuche machen. Der Inhalt der Schatzkiste wurde gleich beim anschließenden Nachtkino verzehrt.

Am Samstag brach man an die Rems auf, wo in Endersbach schon die vorbestellten Kanus warteten. In Viererteams ging es flussaufwärts bis nach Großheppach und wieder zurück an den Ausgangspunkt. Am Nachmittag konnte sich die Gruppe im Schorndorfer Oskar-Frech-Bad abkühlen und entspannen.

Am Sonntagmorgen besuchten die Familien die gut gelaunte Vater-Tochter-Schar zum gemeinsamen Brunch und anschließendem Familiengottesdienst. Wie beim ganzen Wochenende stand die diesjährige Jahreslosung im Mittelpunkt des Gottesdienstes: „Suche Frieden und jage ihm nach.“ Matthias Bauer und Pfarrer Stephan Schiek begaben sich in einer kurzen Theaterszene mit Lupe und Kompass auf die schwierige Suche nach dem Frieden, bei der sie viele Hindernisse, wie Wut, Hass, Gewalt und Krieg aus dem Weg räumen mussten. In seiner kurzen Ansprache erinnerte Pfarrer Stephan Schiek anhand des Nagelkreuzes von Coventry, dass Versöhnung und Frieden auch zwischen ehemals verfeindeten Ländern möglich sei. Die Teilnehmer konnten sich als Merkhilfe ein kleines Nagelkreuzkärtchen selbst gestalten. Mit dem „Schlachtruf“ „Vater-Tochter-Wochenende“ beendeten die Mädchen und Väter die beiden erlebnisreichen Tage, nicht ohne sich schon für das nächste Jahr auf der Götzenmühle verabredet zu haben.