Gemeinde sein, füreinander da sein, auch ohne direkte Kontakte

Füreinander da sein – Gemeinde von zu Hause aus –
Fotoaktion zum Gemeindeleben in der Corona-Krise

 
 

Trotz Kontaktverboten und den dringenden Empfehlungen, zu Hause zu bleiben, findet dennoch im persönlichen Rahmen Gemeindeleben statt:

Familien feiern miteinander die Gottesdienste am Telefon mit, entzünden eine Kerze zur Andacht oder schauen die Videoaufzeichnungen an. Der Ostergruß wurde verpackt und in die Häuser gebracht. Andere machen Besorgungen und bringen Sie in die Häuser.

Wenn Sie mögen, machen Sie ein Foto von diesen Aktionen und lassen Sie dieses per E-Mail ans Pfarramt zukommen. Schreiben Sie uns auch, ob wir Ihr Foto für unseren Jahresrückblick verwenden oder auch im Internet veröffentlichen dürfen. „Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte“ – lassen Sie uns Zeichen der Hoffnung setzen.

Zwischenzeitlich haben wir die ersten Bilder erhalten. Diese können Sie sich hier anschauen.

Kontaktmöglichkeiten Evangelische Kirchengemeinden Spraitbach und Ruppertshofen

Füreinander da sein

  • Aus unserer Kirchengemeinde gibt es die Anfrage nach Mithilfe bei der Gartenarbeit. Wenn Sie aushelfen können, melden Sie sich bitte im Evangelischen Pfarramt.

  • Bücherausleihe:
    Gegen die Langeweile hilft oft ein gutes Buch. Eine Person aus der Kirchengemeinde hat Klassiker zum kostenlosen verleihen, z.B. Vom Winde verweht – Dr. Schiwago – Einige von Joh. Mario Simmel. Eben Bücher, die von der älteren Generation gelesen wurden. Wer ein Buch ausleihen möchte, kann sich and das Pfarramt wenden.

  • Bastelvorschlag für Kinder:
    Ihr könnt gerne Blumentöpfe bemalen. Wir stellen Wildblumensamen und Erde zur Verfügung und dann habt ihr ein schönes Ostergeschenk.

Kontaktmöglichkeiten Evangelische Kirchengemeinden Spraitbach und Ruppertshofen

Einkaufservice für Menschen, die ihr Haus nicht verlassen können

© original_clipdealer.de

Nicht mehr das Haus verlassen und im Ort die nötigsten Besorgungen machen zu können, das kennen vor allem ältere Menschen. Aktuell kann es aber auch jeden treffen, der wegen einer Infektion mit dem Corona-Virus oder wegen es Kontaktes zu einer infizierten Person in häuslicher Quarantäne bleiben muss.

Deshalb haben die Kommunen ein Hilfsnetzwerk organisiert und wir bitten auch unsere Gemeindeglieder, sich daran zu beteiligen.

Wer sich daran beteiligen möchte, kann sich im Evangelischen Pfarramt melden, Telefon  07176 6515 oder 07176 6555, E-Mail Pfarramt.Spraitbach-Ruppertshofendontospamme@gowaway.elkw.de.

Seitens der Diakonie gibt es praktische Hinweise für die richtige Umsetzung von Hilfsangeboten. Diese können Sie sicher als PDF herunterladen:

„In Verbindung bleiben“

Jetzt ist die Zeit, in besonderer Weise füreinander da zu sein! Ohne Begegnung - aber mit Kontakt: Am Telefon. Am Telefon kann zugehört und ausgetauscht, Mut zugesprochen und Hilfe vermittelt werden.

Gerne können Sie sich an das evangelische Pfarramt mit all Ihren Anliegen wenden. Oder auch, wenn Sie bereit sind, anderen durch einen Telefonanruf eine kleine Freude zu machen.

Kontaktmöglichkeiten Evangelische Kirchengemeinden Spraitbach und Ruppertshofen:

Gottesdienste am Telefon und als Video

In der Karwoche und über die Osterfeiertage laden wir Sie zu folgenden Gottesdiensten ein:

Gründonnerstag, 09.04.20, 20:00 Uhr
– „Führ, wenn es sein kann, wieder uns zusammen“

Abendgottesdienst am Telefon aus der Nikolauskapelle Ruppertshofen mit Gedenken an den 75. Todestag von Dietrich Boenhoeffer (Pfarrer Stephan Schiek)

Karfreitag, 10.04.20 – 9.30 Uhr
– „Finsternis und Licht“

Gottesdienst als Videoaufzeichung (zu empfangen über das Internet und als Tonaufnahme am Telefon) aus der Michaelskirche in Spraitbach (Pfarrer Stephan Schiek/ Vikar Janis Fels)

Link zum Gottesdienst: https://youtu.be/47ojxcJHHwE

Ostersonntag, 12.04.20 – 9.30 Uhr
– „Finsternis und Licht“

Ökumenischer Gottesdienst als Videoaufzeichung (zu empfangen über das Internet und als Tonaufnahme am Telefon) aus der Michaelskirche in Spraitbach (Pfarrer Dr. Felix Kubola/ Pfarrer Stephan Schiek)

Aktuelle Informationen entnehmen Sie bitte unserer Homepage im Internet. Bitte helfen Sie einander aus, wenn jemand keinen Internetzugang hat und geben die Informationen weiter. Gerne können Sie auch im Pfarramt telefonisch nachfragen.

Wenn Sie uns eine Spende zur Deckung der Unkosten de Videoaufzeichnung zukommen lassen möchten, können Sie diese auf unser Konto überweisen, in den Briefkasten am Pfarrhaus einwerfen oder in die Opferbüchse in der Nikolauskapelle werfen. Vielen Dank.

Telefongottesdienst - Schema im Überblick:

  1. Telefonhörer abnehmen – kurz vor Beginn des Gottesdiensts
  2. Telefonnummer 0049 30 56795800 eintippen, falls belegt (schnelles tut-tut-tut Zeichen) bitte die Nummer 0049 695 0502596 nehmen
  3. Nachdem die Frau gesprochen hat Nummer 73565 07176 eingeben
  4. Zweimal # drücken
  5. fertig!

Lieder zum Telefongottesdienst am Gründonnerstag:

  • Eingangslied: Nun singe Lob du Christenheit (EG 265, 1-5)
  • Psalm 11 (EG 744)
  • Lied: Von guten Mächten treu und still umgeben (EG 65 Text, EG 541 Melodie)
  • Schlusslied: Der Mond ist aufgegangen (EG 482, 1-4+7)

 

 

Geöffnete Kirche

Die Nikolauskapelle ist tagesüber zwischen 9.00 und 19.30 Uhr geöffnet.

Sie können dort zur Ruhe kommen, eine Kerze anzünden oder eine Bitte aufschreiben und diese in unseren „Segenskrug“ werfen.

Glocken rufen zum Gebet

Jeden Abend um 19.30 Uhr lädt das Glockengeläut unserer Kapelle zum Gebet ein.

„Wir denken an die kranken Menschen und alle, die im medizinisch-pflegerischen Bereich, im öffentlichen Dienst, in den Familien und Nachbarschaften für Unterstützung und Hilfe sorgen“, sagte der württembergische Landesbischof Dr. h. c. Frank Otfried July.

Gerne können Sie dazu eine Kerze anzünden und als „Licht der Hoffnung“ in ihr Fenster stellen. Ein Ablaufblatt für das Abendgebet liegt in der Nikolauskapelle aus, bzw. ist auf unserer Homepage im Internet zu finden.

„Der Herr ist auferstanden“ – Ostergruß

In der Gesamtkirchengemeinde Schwäbischer Wald haben wir einen Ostergruß mit einer kurzen Andacht für Erwachsene und für Familien mit Kindern gestaltet. Dieses Heftchen werden wir mit einer Osterkerze in der Karwoche in alle Haushalte verteilen. Wenn wir an Ostern auch nicht als Gemeinde zusammenkommen dürfen, so können wir dennoch gemeinsam die Auferstehung Jesu in unseren Häusern feiern.

Gottesdienstopfer an Karfreitag

Leider können zur Zeit keine Gottesdienste stattfinden. Dies ist in der Passions- und Osterzeit besonders bitter. Das Gottesdienstopfer am Karfreitag fällt damit aus. Dies bedeutet für unsere Geschwister in Osteuropa einen radikalen Ausfall an unterstützenden Projektmitteln.

Wie Sie dem Faltblatt entnehmen können, unterstützt die Aktion „Hoffnung für Osteuropa“ in vielen europäischen Nachbarländern hilfreiche Projekte für Menschen in Not. Dort ist die Bedrohung mit dem Corona-Virus eine zusätzliche schwere Belastung. Um dem Ausfall des Gottesdienstopfers entgegenzutreten, bitten wir Sie mit dem Faltblatt „Hoffnung für Osteuropa“ oder online über die Internetseite www.diakonie-wuerttemberg.de Ihre Spende abzugeben.

„Hoffnung für Osteuropa“ will Menschen in Notlagen neue Zuversicht geben. Hoffnung teilen, Hilfe weitergeben. Das Wort Jesu: „Ich war hungrig und ihr habt mich gespeist, ich war fremd und ihr habt mich aufgenommen“ (Matthäus 25,35) stellt uns besonders an die Seite von Armen und Ausgegrenzten, Flüchtlingen, alten Menschen sowie benachteiligten Kindern und Jugendlichen. Mit Ihrer Hilfe können Geschwister in Osteuropa erfahren, dass sie Teil der großen Gemeinschaft sind, die einander in Christi Namen hilft. Auch Ihre Spende gibt Hoffnung – Hoffnung für Osteuropa!

Herzlichen Dank für Ihre Gaben
Dr. h. c. Frank Otfried July Landesbischof

Gedanken zum Ostersonntag: Gedanken zum Predigttext (1. Korinther 15,19-28)

Ob Aufstehen Freude bereitet, hängt häufig davon ab, was auf uns wartet.

Wie geht es Ihnen gerade mit dem Aufstehen?

Der heutige Predigttext spricht von einem ganz besonderen Aufstehen – naja, eigentlich vom Auferstehen.

„Wenn wir allein für dieses Leben unsere Hoffnung auf Christus gesetzt haben, dann sind wir erbärmlicher dran als alle anderen Menschen. Nun ist aber Christus von den Toten auferweckt worden, als Erstling derer, die entschlafen sind. Da nämlich durch einen Menschen der Tod kam, kommt auch durch einen Menschen die Auferstehung der Toten. Denn wie in Adam alle sterben, so werden in Christus auch alle zum Leben erweckt werden.
(Zürcher Bibel: 1 Kor 15,19-22)

In den letzten Wochen ist uns die Tatsache, dass wir alle einmal sterben müssen, vielleicht bewusster als zu anderen Zeiten. In den Medien erfahren wir immer wieder aktuelle Zahlen, wie viele Menschen am Corona-Virus gestorben sind. Hinter jeder dieser Zahlen verbirgt sich ein einzigartiges Menschenleben. Menschen, die uns wichtig waren. Menschen, die anderen geholfen haben. Nun mussten sie von dieser Welt gehen. Warum müssen so viele Menschen sterben, obwohl sie niemandem etwas Böses getan haben? Das Unverständnis darüber kann uns verzweifeln lassen. Das Unverständnis darüber hat auch die Jünger nach Jesu qualvollem Tod am Kreuz in einem Loch zurückgelassen. Genau in diese Gedanken hinein spricht Paulus: „Wenn wir allein für dieses Leben unsere Hoffnung auf Christus gesetzt haben, dann sind wir erbärmlicher dran als alle anderen Menschen“. Ein tiefes Loch tut sich da auf. Aber Paulus bleibt mit uns nicht in diesem Loch, in das wir fallen können. Er nimmt diese Tiefe der Trauer, der Angst und der Verzweiflung ernst, aber bleibt nicht dabei stehen. Denn Paulus weiß, dass der Tod nicht das letzte Wort hat.  

Wir werden auferstehen:

Dieses Aufstehen ist für Paulus ein ganz besonderes Aufstehen nach einem ganz besonderen Schlaf. Durch den Tod hindurch gelangen wir zu einem neuen Leben in Gottes Ewigkeit. Weil Jesus auferstanden ist, werden wir alle durch ihn neues Leben erlangen.  Genau das feiern wir an Ostern. Das ist die Freude, die uns am Osterfest ergreifen will. Das ist die Hoffnung, die uns auch durch Leid in dieser Welt hindurch zuversichtlich stimmen will. Nicht das Loch, nicht die Verzweiflung und Angst haben das letzte Wort – sondern Gottes Zusage eines neuen Lebens.  Der Herr ist auferstanden – er ist wahrhaftig auferstanden!  Ist das ein Aufstehen, auf das Sie sich freuen?

Amen
Vikarin Lisa Fels



Liedvorschlag: „Er ist erstanden, Halleluja“ (EG 116)

 

Download Gedanken zum Ostersonntag als PDF-Datei.

„Worte der Hoffnung“

Andachten aus unserem Kirchenbezirk

Unter dem Titel „Worte der Hoffnung“ hat unser Kirchenbezirk auf Youtube einen eigenen Kanal eingerichtet:

https://www.youtube.com/channel/UCIlDNU9liZxS-MINktRXylQ/featured

Dort können Sie kurze Videos mit Gedanken, die uns angesichts der aktuellen Lage beschäftigen, anschauen.


Auf der Seite unserer Landeskirche www.elk-wue.de finden Sie weitere Texte und Filme mit Gottesdiensten.

Andachten auf dem eigenen YouTube-Kanal Kirchenbezirk Schwäbisch Gmünd

Ab Samstag 21.03.2020 finden Sie hier alle 2-3 Tage eine neue Kurzandacht aus den Kirchengemeinden unseres Kirchenbezirks.

Alle Andachten können auf unserem eigenen YouTube Kanal immer wieder neu angeklickt werden.

Schauen Sie doch mal hier vorbei!

„Gottesdienst am Küchentisch. Auf der Couch. Oder sonstwo“ für Sonn- und Feiertage

Wo zwei oder drei versammelt sind, da ist Jesus Christus mitten unter ihnen. Gott sei Dank. Das heißt: Auch, wenn derzeit keine regulären Gottesdienste stattfinden, wird überall auf der Welt weiter gebetet, gesungen, hört Gott zu und ist nah.

Mit unseren Abläufen für einen solchen „Haus-Gottesdienst“ möchten wir Sie einladen am Sonntagmorgen zur gewohnten Gottesdienstzeit oder an einem anderen für Sie passenden Zeitpunkt im Familienkreis oder allein zu feiern. Die Glocken in unseren Kirchen läuten wie jeden Sonntag auch. Da weiß man: andere tun dasselbe wie wir, an verschiedenen Orten zur selben Zeit. Wir bleiben Teil einer Gemeinschaft – das, was uns verbindet ist größer als das, was wir sehen. Die Abläufe finden Sie jeweils ab Freitag auf unserer Homepage im Internet – sie liegen in den geöffneten Kirchen, der Michaelskirche in Spraitbach und der Nikolauskapelle in Ruppertshofen, aus.

Wer einen Ablauf vorbeigebracht haben möchte, kann sich im Evangelischen Pfarramt melden, Telefon  07176 6515 oder 07176 6555, E-Mail Pfarramt.Spraitbach-Ruppertshofendontospamme@gowaway.elkw.de.

Download dieser Information als PDF durch Klick auf das Bild oder hier.

Abendgebete

Abendgebet
Sorgen-Freuden-Topf

Abendgebet
Corona-Zeiten

Viele weitere nützliche Informationen finden Sie auf der Website der Diakonie, Diakonieverband Ostalb: www.diakonieverband-ostalb.de.