Impulsgottesdienste

Das Organisations - Team

„Ihr seid das Salz der Erde“ – Impulsgottesdienst

Am vergangenen Sonntag versammelten sich zahlreiche Gäste aus Ruppertshofen und Spraitbach im Pfarrgarten zum „Sommer-Impulsgottesdienst“. Dabei wurden die neuen Konfirmandinnen und Konfirmanden der Gemeinde vorgestellt und bekamen ihre Konfirmandenbibel überreicht.

Im Mittelpunkt des Gottesdienstes stand ein Wort Jesu aus der Bergpredigt: „Ihr seid das Salz der Erde“. Die Mitarbeitenden des Vorbereitungsteams präsentierten in einem humorvollen Theaterstück das Gespräch zwischen Salzkörnern in einem Salzstreuer, die darüber diskutierten, ob sie nun gemeinsam eine Suppe würzen sollten oder nicht.

Pfarrer Reiner Kaupp betonte in seiner Ansprache, dass es Jesu Anliegen gewesen sei, alle seine Nachfolgerinnen und Nachfolger zu ermutigen, in der Welt für die Sache Gottes einzutreten und sie somit zum Guten zu verändern. In einer offenen Phase waren alle Gottesdienstbesucher eingeladen, sich näher mit dem Rohstoff Salz zu beschäftigen: Man konnte sein Wissen über Salz in einem Quiz testen, selbst Kräuter- oder Badesalz herstellen oder kleine Salzkuchen backen und interessante Experimente mit Salz beobachten. „Auch ihr seid Salz für die Erde und zwar schon seit eurer Taufe,“ mit diesen Worten ermutigte Pfarrer Stephan Schiek die neuen Konfirmanden, ihren Glauben näher zu entdecken und auch zu leben.

Im Anschluss an den Gottesdiensten blieben viele beim gemütlichen Grillfest zusammen.

Unser nächster Impulsgottesdienst findet am Sonntag, den 11. November um 10.30 Uhr im evangelischen Gemeindehaus in Spraitbach statt. Jetzt schon herzliche Einladung.

Mein Traum für die Welt

Impulsgottesdienst zum 50sten Todestag von Martin Luther King

Unter dem Titel „Mein Traum für die Welt“ lud unsere Kirchengemeinde zum ersten Impulsgottesdienst im Jahr 2018 ein.

Gottesdienstbesucher aus Ruppertshofen und darüber hinaus fanden sich im Feuerwehrhaus zusammen, um gemeinsam des berühmten Bürgerrechtler Dr. Martin Luther King zu gedenken, der am 04. April im Jahr 1968 gewaltsam zu Tode kam. Martin Luther King war eine der Anführer der afroamerikanischen Bürgerrechtsbewegung, die sich in den USA für die Gleichberechtigung von Menschen mit dunkler wie heller Hautfarbe einsetzte. Sie organisierten unter anderem im Jahr 1963 den Marsch auf Washington, bei dessen Kundgebung Martin Luther King seine berühmte „I have a dream“ Rede hielt. Ich habe einen Traum – dies stand im Mittelpunkt des Gottesdienstes. Jugendliche erzählten zuerst von ihren eigenen Lebensträumen, zum Beispiel, was sie sich alles leisten möchten oder den Wunsch nach einer eigenen Familie, bevor das Vorbereitungsteam in einer kurzen Theaterszene den Protestmarsch der Bürgerrechtler nachspielte: Sie wandten sich gegen die systematische Benachteilig von Menschen dunkler Hautfarbe und forderten die Abschaffung der Rassentrennung, ein Wahlrecht und Gleichheit für alle Bürger. In seiner Ansprache zeichnete Pfarrer Stephan Schiek die Erfolge der Bürgerrechtsbewegung nach und fragte die Anwesenden: Welchen Traum für die Welt haben Sie? Und was tun sie mit diesem Traum? Für sich behalten oder weitererzählen, sich aktiv dafür einsetzen? Nur wenn wir das tun, kann sich auf der Welt etwas verändern, so wie es die gewaltfreien Proteste vor fünfzig Jahren taten. Im Anschluss an die Ansprache konnten sich die Gottesdienstbesucher ihrer eigenen Träume für die Welt bewusstmachen, sich überlegen, worin Martin Luther King ihnen ein Vorbild ist und eigene Protestplakate für die heutige Zeit schreiben: Frieden, Gerechtigkeit und eine nachhaltige Lebensweise wurden genannt; ein Vorbild wollte man sich an dem Mut, der Begeisterungsfähigkeit und Beharrlichkeit Kings nehmen und seinem Eintreten für die Gleichheit jeden Menschens, die sich auch bei uns heute noch nicht durchgesetzt hat, wie die Protestplakate zur Gleichberechtigung der Geschlechter oder des gleichen Lohns für gleiche Arbeit zeigten. Besonders nachdenklich machte die Station, bei der manche zurückgewiesen wurden und keinen Kaffee angeboten bekamen. Wie sich nachher herausstellte, weil sie keine Brillenträger waren. Dies zeigte die Willkür der damaligen Gesetze in den USA am eigenen Leib. Es war für alle Beteiligten ein eindrücklicher Gottesdienst, der mit einem gemeinsamen Mittagessen ausklang.