Kirchenwahl 2019

Weitere Informationen zur Kirchenwahl

Weitere Informationen zur Kirchenwahl erhalten Sie hier.

Informationen zur Synodalwahl Wahlkreis 14, Kirchenbezirke Schorndorf und Schwäbisch Gmünd

Vorstellung der Kandidaten

Evangelium und Kirche

Kirche: in, für und mit der Gesellschaft

Menschen sind bunt, vielfältig, unterschiedlich. So wünschen wir uns auch unsere Kirchengemeinden. Einer lebendigen Kirche tut es gut, wenn in ihr in unterschiedlichen Formen geglaubt, gebetet und gefeiert wird.

Was wir nicht wollen, ist eine Kirche, die sich abschottet. Kirche ist Kirche für ihre Mitglieder und für alle Menschen, die gerne kooperieren und Städte und Dörfer gestalten. Kirche ist dort stark, wo sie sich mit anderen für andere einsetzt.

Kirche: Gegründet auf dem Evangelium

Die Welt ist zu kompliziert für einfache Antworten. Das Evangelium ist zu kostbar, um es fundamentalistisch zu verschleudern. Wir vertrauen darauf, dass die Bibel Orientierung gibt. Beharrlich und gründlich suchen wir nach Antworten für unsere Zeit. Bildung ist uns ein hohes Gut. Wir wollen mit Toleranz für andere Meinungen Kirche gemeinsam gestalten.

Kirche: für die Zukunft

Es ist eine herausfordernde und spannende Aufgabe, immer wieder neue Formen zu suchen, wie wir Menschen ansprechen können. Das gilt für den Gottesdienst, die Seelsorge, die Diakonie und damit für fast alle Bereiche unseres Lebens. Auch aus Krankenhäusern oder Gefängnissen soll sich Kirche nicht zurückziehen. Wir brauchen neue, intelligente Lösungen, das eine darf nicht gegen das andere ausgespielt werden. Und wenn die Menschen im Internet sind – dann muss Kirche auch dort sein.

Teilen Sie unsere Überzeugungen?
Dann freuen wir uns auf Ihre Unterstützung

Jörg Brehmer,
Matthias Eisenhardt
Thomas Stürmer

Informieren Sie sich auch hier.

Lebendige Gemeinde

Die „Lebendige Gemeinde“ sieht in der Stärkung der Ortsgemeinden und neuer Aufbrüche eine wichtige Aufgabe. Sie möchte Menschen helfen, Jesus Christus kennenzulernen und wieder Heimat in der Kirche zu finden. Dafür braucht es auch eine größere Beteiligung der jungen Generation. „Die Kirche muss vor Ort ein Gesicht haben und bei den Leu-ten sein“, wünscht sich Pfarrer Köpf.

Pfarrer Rainer Köpf aus Beutelsbach liegen die Themen Kirche und Kultur am Herzen. Er war auch in der Flücht-lingsarbeit aktiv und bringt Fachwis-sen mit für Strukturfragen und den Pfarrplan. Sowohl Bewährtes als auch ein „Spielbein“ für Freiheit und Neues seien für die Kirche nötig – „wie bei einem Hybridmotor“. Pfarrer Köpf ist in einer Metzgerfamilie groß geworden und möchte sein Ohr nah bei den Leuten haben. Er ist gefragt als Fachmann für Martin Luther und als Biograph über Paul Gerhardt.

Christoph Müller aus Winterbach, Referent im Württ. Christusbund, wuchs in der früheren DDR auf und war dort Dozent im Bibelseminar Falkenberg. Er bringt Erfahrungen einer bedrängten Kirche in der Min-derheit mit. Von der Kirche wünscht er sich ein großes Engagement gegen die neue Armut. „Christen sollen dem Beispiel von Jesus folgen und verstärkt zu Mitmenschen hingehen, die aus dem Blick geraten sind.“ Dazu gehören für ihn auch Menschen mit Behinderungen, Geflüchtete und vor allem die ältere Generation mit ihren besonderen Herausforderungen.

Christoph Reith („Bolle“) stammt aus Heubach. Der gelernte Industrie-kaufmann und junge Familienvater ist Jugendreferent im CVJM und der Evang. Kirchengemeinde Winterbach. Er macht Rock-, Pop- und Lobpreismusik, liebt Jesus Christus, seine Familie und ist Fußball- und VfB-Fan. Er will in der Kirche eine Stimme für die Jugend und für junge Familien sein.

Mehr Informationen über die Lebendige Gemeinde finden Sie hier.

Offene Kirche

WIR WOLLEN EINE OFFENE KIRCHE MIT ZUKUNFT


die Menschen hilft, aus der Bibel Orientierung für ihr Leben zu gewinnen;
die partnerschaftlich weltweite Ökumene lebt und ökumenische Gemeinschaft fördert;
die als Teil der Zivilgesellschaft diese mit gestaltet und mit allen Menschen das Gespräch sucht;
die Bildungsarbeit leistet von Kindertagesstätten bis zur Senioren- und Seniorinnenarbeit;
die für die Achtung der Menschenrechte eintritt, die Würde aller Menschen daran misst, dass sie als Gottes Ebenbild geschaffen sind;
die gleichgeschlechtlich Liebende nicht diskriminiert, deshalb allen eine kirchliche Trauung ermöglicht;
die beispielhaft Demokratie praktiziert;
die sich für Frieden und gewaltlose Konfliktbearbeitung einsetzt;
die menschenwürdigen Umgang mit Flüchtenden und Migranten unterstützt;
die sich in ihrem eigenen Handeln von den Prinzipien Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit leiten lässt;
die sich für die Entfaltung der Lebensmöglichkeiten aller Menschen einsetzt sowie zum schonenden Umgang mit der Schöpfung ermutigt.

In unserem Wahlkreis 14 kandidieren:

  • Ruth Bauer, Betriebsleiterin der Gärtnerei Tannhof bei Welzheim, Mitglied der Landessynode und des Umweltrats der Landeskirche in Württemberg.
  • Christof Messerschmidt, Gemeindepfarrer in Lorch und Weitmars, Dekan-Stellvertreter im Kirchenbezirk Schwäbisch Gmünd, 2014-19 Mitglied im Kreistag Ostalbkreis.

Wir setzen uns ein für eine Kirche,die sich dem „Konziliaren Prozess“ für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung verpflichtet weiß;
die für eine Ethik der Genügsamkeit und die Abkehr von rein quantitativem  Wachstumsdenken eintritt;
die sich für Bildungsgerechtigkeit für alle einsetzt und die Mündigkeit aller Menschen fördert;
die neue Wege der Kommunikation nutzt, um Menschen des 21. Jahrhunderts zu erreichen;
in der Gottes Liebe spürbar ist und Menschen Zuversicht und Lebensmut schenkt.

Weitere Informationen erhalten Sie hier

Kirche für Morgen

Carmen Lauble

55 Jahre und 3 Kinder, Krankenschwester, Informatikkauffrau, Sozialarbeiterin und Diakonin der württembergischen Landeskirche; seit Anfang 2019 Leitung der Fachstelle Sucht des Blauen Kreuz in Stuttgart-Bad Cannstatt, Weiterbildung in Kreativer Leibtherapie, Weiterbildung zur Bibliodramaleitung, Teamcoaching und Teamsupervision im Gesundheits- und Sozialwesen, Freie Trauerrednerin und Trauerbegleiterin

Ehrenamtlich engagiere ich mich in einem Gottesdienstteam meiner Kirchengemeinde, als Prädikantin im Dekanat sowie in der Tertiärgemeinschaft der Communität Christusbruderschaft Selbitz. Ich bin gerne in oder für meine Landeskirche unterwegs und im Einsatz. Zugleich leide ich an den vielen kleinen und großen Hindernissen und verdorrten Strukturen in der Landeskirche, um innovative und kreative Projekte und Ideen verwirklichen zu können.

Ich kandidiere im Wahlkreis Schorndorf/Schwäbisch Gmünd für einen Sitz in der Landessynode, weil ich auf die Möglichkeit eines Klima-Wandels in unserer Landeskirche vertraue und diesen Klima-Wandel mitgestalten möchte.

In der Frohen Botschaft lesen wir, dass Jesus Christus Menschen im Vertrauen auf ihn, immer wieder zu Aufbrüchen herausfordert. Ich vertraue auch im 21 Jahrhundert darauf, dass Jesus solche Aufbrüche in seiner Kirche begleitet.

Klima-Wandel mit zitronenfrischem Wind ermöglicht neue Aufbrüche in der Kirche! Ich setze mich für einen solchen Klima Wandel ein.