Einführung von Pfarrer Schiek

Zur Einführung von Pfarrer Stephan Schiek als Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Spraitbach-Ruppertshofen am 3. Februar 2019 erschien am 4. Februar 2019 von  Miriam Siegfried in der Rems-Zeitung folgender Artikel:

"Nicht um Minutenanteile kämpfen"

Evangelische Kirchengemeinde Spraitbach: Verabschiedung von Pfarrer Reiner Kaupp und Einführung von Pfarrer Stephan Schiek

„Vertraut den neuen Wegen, auf die der Herr uns weist“ klang es vielstimmig in der Spraitbacher Kulturhalle, die bis in den Vorraum bestuhlt worden war, um den vielen Gästen einen Platz zu schaffen, die sich von ihrem alten Pfarrer Reiner Kaupp verabschieden und seinen Amtsnachfolger Stephan Schiek begrüßen wollten.

Bereits am vergangenen Sonntag war Reiner Kaupp als Referent von Dekanin Ursula Richter eingeführt worden. In einem feierlichen, nachmittäglichen Gottesdienst wurde nach fast zwanzig Jahren segensreichen Wirkens nun sein Abschied und seine Entpflegung von seiner alten Wirkungsstätte, der evangelischen Kirchengemeinde Spraitbach, vorgenommen.

„Bodenständigkeit, Verlässlichkeit und Offenheit“, zählte die Dekanin auf, habe Kaupp als Gemeindepfarrer besonders ausgezeichnet. „Ihre Gemeinde ist dankbar, Sie in ihrer Mitte gehabt zu haben“, fuhr sie fort und schloss auch seine Frau Babinja Kaupp mit ein "Die Frau an Ihrer Seite ist ein großer Schatz, von dem auch die Gemeinde stark profitierte", sagte sie und spontaner Applaus bekräftigte ihre Aussage.

Auch wenn der Abschied schwer fällt, hat die Gemeinde dennoch Glück. Ohne einen einzigen Tag Vakatur steht bereits ein Nachfolger bereit, der den meisten' auch schon gut bekannt ist. Pfarrer Stephan Schiek hat bereits eine 50-Prozent­ Stelle in Ruppertshofen inne und wird nun weitere 50 Prozent in Spraitbach übernehmen, wodurch auch den Pfarrplänen Rechnung getragen wird.

„Er ist ein hervorragender Prediger, ein engagierter Gemeindeleiter und ein ausgezeichneter Pädagoge“, pries Schuldekan Dr. Harry Jungbauer Pfarrer Schiek und ermahnte die Gemeinde außerdem: „Wichtig ist, dass Sie an beiden Orten nicht um Minutenanteile des Pfarrers kämpfen, sondern die hohe Qualität der Arbeit wahrnehmen.“

Dekanin zuversichtlich, dass sich die neuen Strukturen bewähren Dekanin Ursula Richter, die die Einsetzung vornahm, zeigte sich zuversichtlich, dass mit neuen Strukturen der Zusammenarbeit und des Zusammenhalts die veränderte Situation gut gemeistert werden könne. "Die neuen.Wege sind in vielerlei Hinsicht gemeinsame Wege", sagte sie. „Es wird Dinge geben, die neu sind und Dinge, die wegfallen“, wusste auch schon Pfarrer Schiek, der seine Gemeinden um Geduld bat und gleichzeitig betonte sich auf die neue Aufgabe zu freuen. „Wir sind sehr, sehr dankbar, dass wir noch ein Stück hier bleiben können“, unterstrich er außerdem. Nach fast 13 Jah­ren in der Gegend haben er und seine Familie feste Wurzeln geschlagen.

Mit der Predigt über Worte aus dem ersten Korintherbrief konnte er sich seiner neuen Gemeinde noch ein weniger besser vorstellen. Im Anschluss an den Gottesdienst bestand dann noch die Möglichkeit bei Kaffee und Kuchen, Beiträgen und Grußworten den Sonntag in entspanntem Rahmen ausklingen zu lassen oder mit den Pfarrern ins persönliche Gespräch zu kommen.